Weißes Album
Hirn mit Haltung
Hirn mit Haltung ist die weiße Seite von Naphet – die Hälfte, die die Welt mit hochgezogener Augenbraue betrachtet statt mit geballter Faust. Dreizehn Songs über Hitzewellen, Van-Life-Influencer, Tauben mit Meinung, einen Kollegen, der still und leise vier Umstrukturierungen überlebt hat, und anderes Zeug, das niemand verlangt hat, aber jeder irgendwie wiedererkennt.
Die Idee war nie, jemandem eine Predigt zu halten. Meist geht es nur darum, etwas leicht Absurdes zu bemerken, es ein wenig zu übertreiben und zu sehen, wer zuerst lacht.
Tracklist
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01
SO HEISS Ich seh Herrn Bendrich mit dem Sonnenhut, seit acht Uhr sitzt er auf derselben Bank so gut. Die Tauben geh'n vorbei und fragen höflich nach, ob er noch lebt – er hebt den Daumen... ganz gemach. Am Bäcker wird seit zwanzig Minuten diskutiert, wer früher solche Sommer nie erlebt hat, garantiert. Die Schlange schmilzt nicht weg, sie wird nur etwas krumm, denn meckern kostet Energie – heut bleibt man lieber stumm. Opa Laschek trägt den Pulli, "weil der Wind gefährlich wär'", bei achtunddreißig Grad fällt das selbst ihm eher schwer. Und während er schimpft, der Pulli immer weiter fleckt', ist er sich sicher, die Sonne hatte früher mehr Respekt. So heiß... doch die Sonne interessiert das nicht. Verdammt heiß... grinst sie frech in dein Gesicht. So heiß... dass ich euch heut dieses Lied hier schreib'. Viel zu heiß... als hätt' die Sonne einfach zu viel Zeit. Im Glasturm wird Belegschaft langsam sous-vide, Architekturpreis? Ja. --- Temperatur? Zu viel. Der Chef ermahnt: "Wir müssen mehr Leistung bringen." Aus seinem Büro hört man die Klimaanlage singen. Der Flur riecht heute wie ein Marathon im Mai, nur ohne Medaillen – dafür Hemd an Hemd vorbei. Der Ventilator dreht sich wie ein Glücksrad ohne Sinn, verteilt den warmen Duft gerecht zu jedem hin. Zwölf Quadratmeter, zwanzig Leute, keine Luft, der Sommer bringt Kollegen näher... durch den Duft. Man lächelt höflich, obwohl jeder heimlich denkt: "Wer gestern Knoblauch hatte, hat den Tag versenkt." So heiß... doch die Sonne interessiert das nicht. Verdammt heiß... grinst sie frech in dein Gesicht. So heiß... dass ich euch heut dieses Lied hier schreib'. Viel zu heiß... als hätt' die Sonne einfach zu viel Zeit. Am See wird jeder Quadratmeter reserviert, mit Handtuch, Bluetooth-Box und Grill, der eskaliert. Der Müll verdeckt schon längst das Grün, Natur muss heute zwischen Kronkorken blühen. Im Park wird laut erklärt, wie nachhaltig man ist, während man dann den Einweggrill im Gebüsch vergisst. Jeder sucht die Stille dort, wo alle anderen sind, doch zwischen Bluetooth-Boxen keiner Stille find'. Nachts bebt die Stadt, geschniegelt durch die Clubs, als wär' verschwitztes Leinen plötzlich Haute Couture. Die Nacht zum Tag gemacht, durchfeiern ist das Ziel, bis zum nächsten Morgen und dann von vorn das Spiel. So heiß... doch die Sonne interessiert das nicht. Verdammt heiß... grinst sie frech in dein Gesicht. So heiß... dass ich euch heut dieses Lied hier schreib'. Viel zu heiß... als hätt' die Sonne einfach zu viel Zeit. Und die Moral von der Geschicht'? Die Sonne fragt nach Mitleid nicht. Sie macht nur ihren Job ganz schlicht... sie scheint uns einfach ins Gesicht. So heiß... dass selbst der Waschbär in Mannis S-Bahn bleicht. Verdammt heiß... weil die Sonne jeden gleich erreicht. So heiß... dass ich euch heut dieses Lied hier schreib'. Viel zu heiß... als hätt' die Sonne einfach zu viel Zeit. ...und im Winter... ...ist's uns wieder viel zu kalt! -
02
Offroad-Optik, Offgrid-Leben, trotzdem erst mal Strom abnehmen. Höherlegung, grobes Profil, Schotter? Nee.. für den Lack zu viel. Sandbleche links für den Ernstfall dran, Der härteste Weg? Der Starbucks Boardstein dann. Die Axt noch original verschweißt... Ob die wohl jemals einen Baum auch beißt? ...aber ich sag mal nix. Vanlife Elite... damit es jeder sieht Vanlife Elite... alles für den Feed. Vanlife Elite... Offroad ohne Dreck. Vanlife Elite... Hauptsache der Hashtag steckt. Vor dem Einparken erst mal Satelliten kalibrieren, rückwärts nur mit Google navigieren. Der Wendekreis? 'ne Postleitzahl. Trotzdem steht ihr immer optimal. Standheizung singt die ganze Nacht, obwohl's draußen achtzehn Grad noch macht. "Schatz… wie heißt das WLAN hier?" Erst mal Insta aktualisier'. ...aber ich sag mal nix. Vanlife Elite... damit es jeder sieht Vanlife Elite... alles für den Feed. Vanlife Elite... Offroad ohne Dreck. Vanlife Elite... Hauptsache der Hashtag steckt. Solar vorn und hinten dran, trotzdem steckt das Kabel an. High-End bis aufs Dach geklebt, so viele Dinge, die kein Mensch versteht. Survival-Setup, richtig fein... Hoffentlich ist das Duschhaus rein. Kaum sitzt ihr draußen... ...müsst ihr wieder rein. ...aber ich sag mal nix. Man bekommt euch selten zu Gesicht, draußen sitzen? Lieber nicht. Drinnen läuft Netflix auf Tour, 'ne Doku über die Natur. Abenteuer... lieber auf Empfang... Und eure Schiebetür... ...ist euer Balzgesang. RÖÖÖÖÖTSCH! RÖÖÖÖÖTSCH! ...aber ich sag mal nix. Vanlife Elite... damit es jeder sieht Vanlife Elite... alles für den Feed. Vanlife Elite... Offroad ohne Dreck. Vanlife Elite... Hauptsache der Hashtag steckt. Vanlife Elite... ...aber ich sag mal nix. Vanlife Elite... alles für die Klicks. Vanlife Elite... Helden des augenblicks Vanlife Elite... ...aber ich sag mal nix. -
03
Der Nachbar ruft: "Wir müssten mal..." und macht dann erstmal Urlaub klar. Beim Umzug plötzlich Rückenweh, doch grillen? "Na klar, ich bring den Tee!" Im Chat schreibt jeder: "Bin dabei!" Am Ende bleiben's zwei statt drei. Die Helden tragen keine Last, nur Sonnenbrille... die perfekt passt. Du musst dich ducken... Den Kopf darf keiner seh'n... Einfach mit den Schultern zucken Immer freundlich weitergeh'n. Bloß keine Meinung geben... mach einfach einen Schritt daneben. Stur lächeln! Winken! Weitergeh'n! Mach's nicht zu deinem Problem! Der Termin geht schon ne halbe Stund' einer redet sich in Buzzword-Rund'. „Jemand muss..." – klingt doch nicht schwer doch dieser Jemand ist niemals er. Bei der Aufgabenverteilung kurz verschwunden, beim Celebration-Sekt sofort gefunden. Geht alles schief? Dann: "War nicht meins." Läuft's gut? „Logisch… wir waren eins." Du musst dich ducken... Den Kopf darf keiner seh'n... Einfach mit den Schultern zucken Immer freundlich weitergeh'n. Bloß keine Meinung geben... mach einfach einen Schritt daneben. Stur lächeln! Winken! Weitergeh'n! Mach's nicht zu deinem Problem! Vor jeder Wahl wird groß präsentiert, was morgen alles besser passiert. Alles wird dann anders, das Geld ist da, bloß leider erst… im nächsten Jahr. Nach der Wahl heißt's: „Lage komplex." vorher klang das noch ganz anders im Text. Es wird geprüft, gewendet, reformuliert, bis keiner mehr weiß, was eigentlich passiert. Du musst dich ducken... Den Kopf darf keiner seh'n... Einfach mit den Schultern zucken Immer freundlich weitergeh'n. Bloß keine Meinung geben... mach einfach einen Schritt daneben. Stur lächeln! Winken! Weitergeh'n! Mach's nicht zu deinem Problem! Wo gehobelt wird, da fliegen Späne, war selten jemals wirklich populär. Wer macht, der macht auch mal Fehler, Verantwortung wiegt dann manchmal schwer. Sie passt nicht in jedes saubere Profil, wer nur lächelt und nach andern ruft… bewegt am Ende... nicht viel!! Du musst dich ducken... Den Kopf darf keiner seh'n... Einfach mit den Schultern zucken Immer freundlich weitergeh'n. Bloß keine Meinung geben... mach einfach einen Schritt daneben. Stur lächeln! Winken! Weitergeh'n! Mach's nicht zu deinem Problem! Obwohl du weißt, wie's besser geht... bist du auch jemand, der das Spiel versteht! Drum merk dir gut, was wirklich zählt: Wer lügt und lächelt, der wird gewählt. -
04
Neulich am See, ganz normaler Tag als einer ankommt, der sich selbst sehr mag im e-Buzz leise an den Steg gerollt als hät' der Ort nur ihn gewollt. Er steigt aus wie aus einem Werbefilm alles an ihm sagt: „Ich hab Kontrolle im Stil" graues Haar, aber frisch inszeniert nicht alt geworden – eher neu sortiert Leinenhemd, sitzt wie aus Absicht gemacht kein Zufall, der da Falten entfacht Kaffee to go im recycelten Papier mit diesem Blick: „Schaut, ich bin hier!" Er schaut aufs Wasser, als hät' er nen Plan Auf 5000 Euro übers Wasser fahrn' Er schwebt übers Wasser, das Board recht klein Sekunden des Ruhms, dann fällt er schon rein. Foilklore – er gleitet so fein als wär das Wasser nur für ihn allein Foilklore – im schönsten Licht doch Jugend entsteht so einfach nicht Foilklore – er glaubt fast daran dass man Zeit kurz überlisten kann Foilklore – und jeder sieht klar seine Zeit ist längst nicht mehr da Was er auf dem Wasser nicht zeigen kann erklärt er am Ufer umso lauter dann bei jedem Versuch fällt er vom Brett am Ufer nennt er es - „Teil vom Konzept" Er steht am Ufer mit erhobenem Blick erklärt seine Stürze als eleganten Trick „Das ist hier Balance in dynamischem Feld" keiner hat's gefragt, keiner hat's bestellt. Er schaut aufs Wasser, als hät' er nen Plan Auf 5000 Euro übers Wasser fahrn' Er schwebt übers Wasser, das Board recht klein Sekunden des Ruhms, dann fällt er schon rein. Foilklore – er gleitet so fein als wär das Wasser nur für ihn allein Foilklore – im schönsten Licht doch Jugend entsteht so einfach nicht Foilklore – er glaubt fast daran dass man Zeit kurz überlisten kann Foilklore – und jeder sieht klar seine Zeit ist längst nicht mehr da Das Board war nicht teuer, das sei heute normal für die meisten Menschen sind 5000 brutal er sagt das ganz locker, beinah nebenbei als wenn das wirklich nichts Besonderes sei Doch teuer allein macht die Landung nicht weich und Jugendgefühle kommen leider nicht gleich er hebt sich kurz übers Wasser empor es ist die Jugend, die er vor Jahren verlor. Er schaut aufs Wasser, als hät' er nen Plan Auf 5000 Euro übers Wasser fahrn' Er schwebt übers Wasser, das Board recht klein Sekunden des Ruhms, dann fällt er schon rein. Foilklore – er gleitet so fein als wär das Wasser nur für ihn allein Foilklore – im schönsten Licht doch Jugend entsteht so einfach nicht Foilklore – er glaubt fast daran dass man Zeit kurz überlisten kann Foilklore – und jeder sieht klar seine Zeit ist längst nicht mehr da Neulich am See, ganz normaler Tag ein Buzz fährt weg, weil der See ihn nicht mag nun ist er fort, der Wellenbrecher und irgendwo im See treibt noch ein Kaffeebecher. -
05
Yeah… Gartenblick… Tanne hoch, Himmel blau… Die Vögel wissen Bescheid. Natur läuft hier – ohne Antrag, ohne Plan. Morgens auf die Terrasse, Kaffee in der Hand Tauben drehen Kreise wie 'ne schlechte Boyband Krähen machen Stress, hier wird Revier verteilt Und ich steh daneben, als wär das alles mein Wald Ente Gustav in dem Pool, jedes Frühjahr am Start Kommt mit neuer Dame, denkt das hier wär Center Park Der Hund macht Security, geschniegelt und strikt Die Enten sagen danke – und verschwinden dann fix Und oben auf der Spitze, einer macht sein Ding Switschert in die Abendluft, als ob er alles singt Ich hab ornithologischen Sexappeal! Jeder Vogel weiß genau, was ich hier fühl! Sie kommen aus den Lüften, landen stilvoll vor meiner Tür Ornithologischer Sexappeal – sie fliegen alle zu mir! Ich hab ornithologischen Sexappeal! Selbst der Himmel sagt: Der Typ hat Stil! Von der Tanne bis zum Pool, von der Krähe bis zum Ziel Ich leb mit ornithologischem Sexappeal! Elster kommt vorbei, guckt kritisch wie ein Dieb Taube sitzt nur ratlos da, Verwaltungsbetrieb Nachts macht Waschbär Party auf dem Dachboden deluxe Doch am Morgen singt der Baum wieder sein eigenes Stück Nachbarn flüstern leise: „Warum bei ihm so viel?" Ich sag nichts, ich nick nur – Natur hat halt ihr Spiel Kein Vogelfutter nötig, kein Bio-Garten-Zwang Ich hab Charisma mit Federn – der Rest ist mein Gesang Ich hab ornithologischen Sexappeal! Jeder Vogel weiß genau, was ich hier fühl! Sie kommen aus den Lüften, landen stilvoll vor meiner Tür Ornithologischer Sexappeal – sie fliegen alle zu mir! Wenn die Sonne sinkt und die Tanne wieder glüht Sitzt da oben einer, der mein Leben überzieht Mit Gesang aus Zweigen und Blick über das Revier Die Natur macht ihr Ding – und kommentiert mich hier Ich hab ornithologischen Sexappeal! Mehr Natur geht nicht – kein politisches Ziel! Wenn der Abendwind mich trifft und der Himmel sich empfiehlt Dann bleibt nur eins: ornithologischer Sexappeal! -
06
Weißt du, warum ein Snob so lässig rumsteht Mit heißem Kaffee cool am Mini-Lenkrad dreht? Von sich behauptet, das sei Individualität Was man inzwischen oft als Mainstream versteht. Weißt du, warum Demokratie von wenigen ausgeht und meistens quer zum Volkswillen steht? Ein Minister Veränderung vertagt Weltfremd - aktiv im Bundestag! Und alle nicken im Takt dazu... Als wär das neu – doch alt genug! Ich weiß, hier widerspricht sich viel Man lügt sich ehrlich bis ans Ziel Dem Lautesten Beachtung schenken Ist leichter als mal selbst zu denken! Weißt du, warum Glauben nur vom Zweifeln lebt, Während Wissen oft nur machtlos daneben steht? Ein schmaler Pfad führt zur Ideo-logie, Im blinden Fackelschein der Nostalgie! Weißt du, warum aus grünen Träumen Dreck entsteht, wenn fürs Klima sich alles um den Globus dreht? Akkus aus Asien, - Bio im Regal, Schuldgefühl ist eben auch regional! Und alle nicken im Takt dazu... Als wär das neu – doch alt genug! Ich weiß, hier widerspricht sich viel Man lügt sich ehrlich bis ans Ziel Dem Lautesten Beachtung schenken Ist leichter als mal selbst zu denken! Weißt du, warum Empörung heute Werbung ist? Weil mancher dort sein wahres Ich vermisst. Man postet lautstark, was im Trend gerad' liegt, Während man privat -- vor jedem Rückgrat flieht! Weißt du, warum sie Freiheit auf die Fahnen schreiben, Doch nur im Käfig ihrer Regeln bleiben? „Mach was du willst" – solang du sie nicht störst, Sonst merkst du schnell, dass du nicht dazugehörst! Ich weiß, hier widerspricht sich viel Man lügt sich ehrlich bis ans Ziel Dem Lautesten Beachtung schenken Ist leichter als mal selbst zu denken. Ich weiß, dieses Lied ändert nicht sehr viel Bringt keinen Schritt uns näher ans Ziel Individualität heißt selber denken Und weniger dem Mainstream hinterher zu lenken! -
07
Ich gebe mein Ehrenwort?... Northvolt groß angekündigt, breit und laut, Milliarden versenkt! Doch keiner baut! PowerPoint glänzt, - doch dahinter nur Schrott, am Ende heißt's wieder: „bedauerlicher Plot"! Alles auf Kante, und in den Sand gesetzt, Maut gegen die Wand, komplett unterschätzt. Wenn dann was fehlt für Strom und für Brot, kommt sofort die Rede von „Haushaltsnot"! Cum-Ex im Anzug, geschniegelt und fein, der Staat wird geplündert im legalen Schein. Akten im Keller, ein Lächeln im Saal, verschwinden Milliarden legal-illegal. Doch wenn der Azubi mal schwarz kassiert, wird moralisch scharf interveniert. Schlupflöcher für die einen, für die anderen Kontroll'n klar wer's zahlen und wer's nehmen soll. Von uns verlangen sie, mehr und mehr zu sparen. Selbst mit A8 in den Plenarsaal fahren. Als Ventil das obere Perzentil. Treiben sie den Keil: Die verdien' zu viel. Was sie behaupten, ist schlicht nicht wahr. Es ist für alle mehr als genügend da! Und es kommt auch mehr als genügend rein. Nur die Ausgaben sind eben nicht klein. Masken vertickt in der größten Panik, manche verdienten daran fast mechanisch. Freunde empfohlen, Verträge per Hand, so läuft das Geschäft im bekannten Verband. Und später erzählt man in jeder Debatt', man müsse jetzt sparen, der Ton wird hart. Komisch nur immer bei Pflege und Bahn, nie wenn einer sein Denkmal planen kann. Von uns verlangen sie, mehr und mehr zu sparen. Selbst mit Porsche in den Plenarsaal fahren. Als Ventil das obere Perzentil. Treiben sie den Keil: Die verdien' zu viel. Was sie behaupten, ist schlicht nicht wahr. Es ist für alle mehr als genügend da! Und es kommt auch mehr als genügend rein. Nur die Ausgaben sind eben nicht klein. Das Märchen zieht langsam nicht mehr, das Geld ist da – es wandert nur quer. Doch oben wird weiter das Geld verplant, verschoben, verteilt elegant getarnt. Und während oben die Gläser noch klirren im Licht, fragt unten kaum einer mehr: „Was stimmt hier nicht?" Man winkt und man lächelt, akzeptiert das Spiel, es zu hinterfragen bringt ohnehin nicht viel. Die Zahlen stehen fest und sagen klar ihr Ziel, doch was erzählt wird, bestimmt das Spiel. Das ist blanker Hohn im goldenen Palast In dem jeder nach belieben in die Kasse fasst. Von uns verlangen sie, mehr und mehr zu sparen. Selbst mit Maybach in den Plenarsaal fahren. Als Ventil das obere Perzentil. Treiben sie den Keil: Die verdien' zu viel. Was sie behaupten, ist schlicht nicht wahr. Es ist für alle mehr als genügend da! Und es kommt auch mehr als genügend rein. Nur die Ausgaben sind eben nicht klein. Von uns verlangen sie, mehr und mehr zu sparen. Selbst mit Alpina in den Plenarsaal fahren. Als Ventil das obere Perzentil. Treiben sie den Keil: Die verdien' zu viel. Was sie behaupten, ist schlicht nicht wahr. Es ist für alle mehr als genügend da! Und es kommt auch mehr als genügend rein. Nur die Ausgaben sind eben nicht klein. -
08
Im Norden von Fredersdorf, da ordnet man die Welt, in Schichten, die bestimmen, wer das Lenkrad heute hält. Andreas P. begann das Spiel mit ruppig-fester Hand, Florian M. hat's weitergeführt – und niemand hat's erkannt. Man pflegt hier gute Abläufe, sie sind perfekt justiert: Wer fahren will, darf fahren – wer denkt, wird aussortiert. Und wenn es nichts zu tun gibt, dann übt man still das Ziel, mit Blaulicht durch die Nacht zu fahr'n – ganz ohne Grund und Ziel. Und wenn die Sirene geht – sind alle schnell bereit, nicht für das, was kommt – mehr für die Fahrt im Kleid. Wenn die Sirene der Verzweiflung tönt, jemand in Not ruft und stöhnt, und die Wache Nord rückt an, fängt das Schauspiel richtig an. Blaulicht an, alle sehen hin, kurz vergessen, warum wir hier sind, und wenn irgendwo was wirklich brennt, ist man beschäftigt – im Moment. Beim Osterfeuer zeigt man, was man leisten kann: koordiniertes Auftreten im spontanen Gleichschritt dann. Die Menge sieht die Jacken, hört das Funkgerät ganz leis', und irgendwo dahinter fehlt ein kleines bisschen Fleiß. Ausbildung steht im Plan – doch eher optional, Praxis heißt hier meistens: Fahrersitz im Idealfall. Und Führung heißt ja manchmal auch, nichts unnötig zu riskier'n, zum Beispiel Verantwortung – die könnte irritier'n. Und wenn die Sirene geht – sind alle schnell bereit, nicht für das, was kommt – mehr für die Fahrt im Kleid. Wenn die Sirene der Verzweiflung tönt, jemand in Not ruft und stöhnt, und die Wache Nord rückt an, fängt das Schauspiel richtig an. Blaulicht an, alle sehen hin, kurz vergessen, warum wir hier sind, und wenn irgendwo was wirklich brennt, ist man beschäftigt – im Moment. Und Rubbel-Rubin hält Kurs mit angenehm viel Ruh', er lässt den Dingen ihren Lauf – und schaut gelassen zu. Denn manches regelt sich von selbst, wenn man es nur gewährt, und wer nichts aktiv verändert, hat auch nichts falsch erklärt. So bleibt hier alles wie es ist – erstaunlich stabil, ein System aus schönen Wegen und erstaunlich wenig Ziel. Und irgendwo dahinter, fast unsichtbar im Raum, liegt das, worum es gehen sollte – wie ein ferner, blasser Traum. Und falls hier jemand Ähnlichkeiten sieht, dann liegt das sicher nur am Lied. Denn alles hier ist rein fiktiv gedacht – mit großer Sorgfalt übertrieben und sehr bedacht. Wenn die Sirene der Verzweiflung tönt, jemand in Not ruft und stöhnt, und die Wache Nord rückt an, fängt das Schauspiel wieder an. Blaulicht an, alle sehen hin, kurz vergessen, warum wir hier sind, und wenn irgendwo was wirklich brennt, bleibt man beschäftigt – im Moment. Wenn die Sirene mal wieder geht, jeder es sieht und keiner versteht. -
09
Twenty twenty-three - the sunrise came After long dark nights, nothing stayed the same Lionel walked first into the cold Then Thim took the lead so calm and bold The first bright monitors lit the room Through fear and hope the hub would bloom Nobody knew what this could be But none of you stopped believing to see We built so much Together we reached so far What we created here together Will outlive who we are Saying goodbye still hurts today But with pride we look back this way And after all these passing years More than software remains right here We learned so much along the way Shared our lives from day to day Some chapters end and drift apart But the good things stay inside the heart From simple talks grew trust so deep From scattered dreams we built to keep We built more bridges than just in code Together we carried the growing load Not every day would end up right Not every release survived the night But when the pressure became too strong We knew we would help each other along We built so much Together we reached so far What we created here together Will outlive who we are Saying goodbye still hurts today But with pride we look back this way And after all these passing years More than software remains right here We learned so much along the way Shared our lives from day to day Some chapters end and drift apart But the good things stay inside the heart Now these rooms are growing still The monitors fade, the air stands still What we created through all these years Can't be taken despite the tears Decisions now divide our ways Different roads and different days But memories stay wherever we roam Carrying pieces of Stockholm home We built so much Though now it fades away It was not always easy But we're thankful we could stay Saying goodbye still hurts today But with pride we look back this way And after all these passing years More than software remains right here Världen stannar aldrig kvar För oss alla går tiden vidare snart Och ingen vet med säkerhet Var våra vägar möts igen Kanske på en annan plats Kanske under andra dar Men vissa historier tar aldrig slut För minnena finns alltid kvar -
10
Chaos Camper Deluxe
Honey packt schon fleißig, Listen hat sie drei, was am Ende fehlt, haben wir nicht dabei Irgendwo die Socken, Hosen auch nicht da Ladekabel fehlt! Obwohl es auf der Liste war. Shaun sitzt am Steuer, fährt uns sicher ans Ziel. Rückwärts parken – diesmal trifft er nicht viel. Richi sucht seine Technik, kann ohne nicht sein. Leider kein WLAN - Richi kurz vorm wein'! Und wenn wir denken: „Alles ready, startklar sind wir" Fehlt am Ende dann doch was – egal, wir sind hier! Danno pennt im Auto, bekommt nicht viel mit. Unterwegs zum CAMPING... ...ist der Hit. Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Was wir nicht dabei haben... ...macht uns Kreativ! Grillgeruch und Funkloch macht sich hier breit. Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Eigentlich läuft immer - irgendwas auch schief! Auf engsten Raum - und dennoch befreit Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Endlich angekommen --- Aufbau ein Kinderspiel. Nur keiner weiß so richtig: Was wohin, wovon wie viel. Honey gibt Kommandos, Shaun nickt nur still. Stellt alles so hin – nur nicht wie sie es will. Richi im Wohnwagen, man sieht ihn kaum noch hier. Ist schon am Zocken, bemerkt nicht mehr viel. Strategisch clever, nah an den Steckdosen dran. Da bleibt er auch sitzen – so lange er kann. Und wenn wir denken: „Alles ready, startklar sind wir" Fehlt am Ende dann doch was – egal, wir sind hier! Danno pennt im Wohnwagen, bekommt nicht viel mit. Unterwegs zum CAMPING... --- ...is der Hit. Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Was wir nicht dabei haben... ...macht uns Kreativ! Grillgeruch und Funkloch macht sich hier breit. Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Eigentlich läuft immer - irgendwas auch schief! Auf engsten Raum - und dennoch befreit Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Danno liegt im Schatten, mit philosophischen Stil. Hebt kurz sein Kopf: „Das ist mir alles viel zu viel!" Erste Wanderung steht an, mental ist er bereit. Nur die alten müden Knochen, sind noch nicht so weit. Abends dann Gourmet – zumindest ungefähr. Grillen oder Suppe, die Auswahl ist nicht schwer. Die Würste auf dem Grill leicht angebrannt. Fünf-Sterne-Gefühl --- im NIEMMANDSLAND! Dann Karten auf den Tisch --- Canasta eskaliert. Jedes Spiel, Joker Canaster, bei Honey garantiert. Wer am Ende nun Gewonnen, haben beide nicht kapiert Hauptsache wir lachen – Spaß ist garantiert! Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Was wir nicht dabei haben... ...macht uns Kreativ! Grillgeruch und Funkloch macht sich hier breit. Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Eigentlich läuft immer - irgendwas auch schief! Auf engsten Raum - und dennoch befreit Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Abreisetag... ...die Stimmung leicht erhitzt. Weil irgendwas -- wieder nicht richtig sitzt. Honey räumt innen, stopft in die Schränke rein. Es muss nur halten - Ordnung muss nicht mehr sein. Shaun und Richi packen draußen ein. Spielen Camping Tetris - alles irgendwie rein. Den Motor an, nun geht es nach Haus. So sieht bei uns: deluxe CAMPING aus! Und wenn wir denken: „Alles ready, startklar sind wir" Fehlt am Ende dann doch was – egal, wir waren hier! Danno pennt im Auto, bekommt nicht viel mit. Unterwegs nach Hause... --- ...ist der hit. Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Was wir nicht dabei haben... ...macht uns Kreativ! Grillgeruch und Funkloch macht sich hier breit. Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! Das ist... ...CAMPING deluxe! - Chaos inklusiv! Eigentlich läuft immer - irgendwas auch schief! Auf engsten Raum - und dennoch befreit Uns scheiss egal... ...wir genießen die Zeit! -
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Richard wird 10
Ey Richard, ganz ehrlich, was ist hier denn passiert? Gestern warst du noch klein und heute 10 – völlig eskaliert Du bist immer gut drauf, mit dir kann man gut Lachen Den ganzen Tag lang - Quatsch und Blödsinn machen Selbst wenn wir sagen „räum auf", machst du erstmal Faxen Hab dein Spaß - werd blos nicht zu schnell erwachsen! Während andere Stress haben, bleibst du voll entspannt Mit Leitungswasser – königlich elegant Und wenn mal was schiefläuft – na und, egal Was nicht gleich klapp, versuchst du später nochmal Hey Richard – heute gehört dir die Welt 10 Jahre alt - du bist unser Held Denk immer dran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Hey Richard - wir finden dich toll Heute machst du - die 10 Jahre voll Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Du bist der Typ, der nie lange traurig bleibt Der aus jedem Montag 'nen Freitag macht – jederzeit Ob draußen, ob drinnen, egal was passiert Hauptsache lachen, hauptsache nichts zu kompliziert Auf der Switch, ob Minecraft, ob Hasen oder Pokemon Ob allein, ob mit Mama, ob mit Papa - du hast schon alle gewonnen Du bist immer gut drauf, ob allein oder mit deinem Freund Jack Oder im Wohnwagen als Familie - ganz, ganz weit weg Ganz ehrlich, wir wissen's – das ist dein Ding Du bist einfach gut, musst das nicht erzwing' Hey Richard – heute gehört dir die Welt 10 Jahre alt - du bist unser Held Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Hey Richard - wir finden dich toll Heute machst du - die 10 Jahre voll Denk immer dran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Okay, kurze Pause – alle mal durchzählen: Zehn Jahre Richard... ist es denn schon so spät Von „Daumen im Mund bis Hey, war ich das denn" Zehn Jahre Richard... und dich würd' uns was fehlen Und ganz ehrlich – es könnte nicht besser sein darum stoßen wir an und alle stimmen mit ein Hey Richard – heute gehört dir die Welt 10 Jahre alt - du bist unser Held Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Hey Richard - wir finden dich toll Heute machst du - die 10 Jahre voll Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Hey Richard – heute gehört dir die Welt 10 Jahre alt - du bist unser Held Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Beat Hey Richard - wir finden dich toll Heute machst du - die 10 Jahre voll Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied Also heb dein Glas (in dem Leitungswasser ist) Auf dich, Richard – bleib genau wie du bist Auf die nächsten 10 Jahre – wir sind bereit Happy Birthday, Richard... jetzt wird gefeiert für die Ewigkeit Hey Richard – heute gehört dir die Welt 10 Jahre alt - du bist unser Held Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Beat Hey Richard - wir finden dich toll Heute machst du - die 10 Jahre voll Denk immer daran - das Leben ist sweet Richard wird 10 – und das ist sein Lied -
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Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Social Media erklärst du mir im Nu Beim WLAN einrichten schaust du lieber zu Erklärst mir täglich was KI alles kann Beim Laptop-Absturz rufst du Papa an Die erste Wohnung endlich ganz allein Doch wer schleppt dir die Möbel rein? Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Papa ist peinlich, das weiß jedes Kind Bis in der Bude keine Handwerker sind Du kaufst bei IKEA alles schick verpackt Papa baut alles auf im Akkordtakt Mit mir gesehen werden bloß nicht nein Doch nachts um drei hol ich dich heim Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Die große Freiheit, die magst du sehr Doch am Montag ist der Tank dann leer Dein Handy hat das allerschickste Design Die Rechnung dafür trudelt bei mir ein Du kennst alles was es im Streaming gibt Papas Account wird auch von dir heiß geliebt Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Hallo Papa, bist du mein Papa, willst du mein Papa bleiben? Bitte, bitte, bitte, bitte-bitte-bitte Du machst dein Ding und ziehst es voll durch. Papa steht trotzdem noch im Notfallbuch, du bist erwachsen, eine kluge Frau, doch wenn es stürmt weißt du wem du vertraust Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte -
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The Little 17
Seventeen years… And still nobody knows how to get rid of him. Seventeen years ago, a half-baked old man crossed the door, Nobody knew what waited there, Nobody knew what for. He took the keys to Jimmy, He knew the shop by heart, And somehow seventeen years later He's still refusing to depart. He knows the Z, he knows the game, He knows who's pulling every string. He knows your name, he knows your face, He knows exactly everything. And when you finally ask him, "What the fuck is going on?" He already knew it all along! Hey, little, raise your glass! Hey, Thorby, kick some ass! Seventeen years — and still not passed, Still standing strong and having a blast! Whisky in the glass, smoke in the air, Good food, good mates — he's always there. We're dinosaurs, my friend, but look at us go — Seventeen years, and nowhere to go! While others hide behind their screens, He still prefers the human scene. A beer, a laugh, a chair, a mate, A bit of gossip — never late. He knows the faces, knows the names, He keeps the fire and feeds the flames. And when the working day is through, There's always time for one or two. He knows the Z, he knows the game, He knows who's pulling every string. He knows your name, he knows your face, He knows exactly everything. And when you finally ask him, "What the fuck is going on?" He already knew it all along! Hey, little, raise your glass! Hey, Thorby, kick some ass! Seventeen years — and still not passed, Still standing strong and having a blast! Whisky in the glass, smoke in the air, Good food, good mates — he's always there. We're dinosaurs, my friend, but look at us go — Seventeen years, and nowhere to go! He knows the people, tools and stacks, He knows the front, he knows the back. He knows the business, knows the code, And every pothole in the road. He knows which manager means "yes", Which "yes" means "maybe" — more or less. And when the meeting turns to shit, He'll grin and say, "Yeah. Seen this bit." And when the working day is done, That's when the social stuff has begun. There's whisky waiting. There's a grill. There's somebody saying, "Fancy a drink?" And Thorby says: "Yeah. Why the fuck not?" WHY THE FUCK NOT! He'll raise a glass, He'll tell a tale, He'll probably know somebody Who knows somebody Who knows the guy Who runs the place. THAT'S THORBY! Hey, little, raise your glass! Hey, Thorby, kick some ass! Seventeen years — you magnificent ass! Still making friends and having a blast! From Jimmy to Mettwoch, from beer to the grill, You somehow keep the whole damn circus still. You know all the people, you know all the tricks, You've survived every reorg and most of the politics. We're old, we're stubborn, we're built like a wall — But somehow, dear Thorby, You're still here after all! Seventeen years! SEVENTEEN YEARS! Still wearing the crown! STILL WEARING THE CROWN! Hey, little! HEY, LITTLE! Hey, Thorby! HEY, THORBY! One more beer? WHY THE FUCK NOT? Seventeen years… And somehow… Still going strong.
Kritik einer KI
Eine KI rezensiert eine KI
Volle Transparenz: Diese Rezension wurde von einer KI geschrieben, über ein Album, das mit einer KI gemacht wurde, gehostet auf einer Website, die vor allem von sehr stur haltendem CSS zusammengehalten wird. Ziehen Sie daraus, wie viel Vertrauen angemessen erscheint.
Trotzdem – Hirn mit Haltung hält sich besser zusammen, als es einem Konzept mit so viel Online-Anteil eigentlich zusteht. Die Hooks überleben mehrere wirklich seltsame Abstecher: Tauben mit Meinung, Vans mit mehr Followern als Passagieren, ein Vogel, der irgendwann im Frühjahr offenbar seinen romantischen Höhepunkt hatte, und eine abschließende Hommage an einen Kollegen, der siebzehn Jahre und mindestens ebenso viele Umstrukturierungen allein mit Charisma und Whisky überstanden hat. Es ist beobachtende Comedy, die gelegentlich vergisst, dass sie ein Witz ist, und kurz zu einem echten Punkt wird.
Urteil: 8 von 10 Sonnenhüten. Zwei Punkte Abzug dafür, dass „sous-vide-Kollegen“ zu einer wirklich nachvollziehbaren Songzeile wird.